5. Partnerkonferenz des SACT im Europäischen Parlament

Die Collectivité européenne d’Alsace hat am 3. Dezember die 5. Partnerkonferenz des Elsässischen Schemas für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (SACT) im Europäischen Parlament in Straßburg organisiert. Mehr als 220 französische, deutsche und schweizerische Teilnehmende kamen zusammen, um die grenzüberschreitenden Beziehungen zu stärken und gemeinsame Perspektiven für die Zukunft des Oberrheins zu teilen.

Der Tag wurde gezielt auf die Bedürfnisse der Projektträger des SACT ausgerichtet und als ausgewogenes Zusammenspiel aus politischen Podiumsdiskussionen und informativen Workshops konzipiert, um sowohl die strategische Reflexion als auch die operative Begleitung zu fördern. Zahlreiche Partner waren an der Vorbereitung der Veranstaltung beteiligt: das Euro-Institut, die vier Eurodistrikte, die Mission Opérationnelle Transfrontalière (MOT), Berater für europäische Fördermittel sowie das Freiburg Institut. Darüber hinaus war die enge Abstimmung mit den technischen Teams des Europäischen Parlaments entscheidend für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Ein politischer Vormittag mit europäischem Fokus

Die Veranstaltung wurde mit einer Podiumsdiskussion eröffnet, die vom Präsidenten der Collectivité européenne d’Alsace, Frédéric Bierry, geleitet wurde. Die Referierenden befassten sich mit der Rolle der Gebietskörperschaften für den europäischen Zusammenhalt sowie mit finanziellen Herausforderungen, die die Dynamik der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beeinflussen können.

Die Diskussionen verdeutlichten zudem die strategische Bedeutung der Grenzräume in Europa und die starke Integration des Oberrheinraums. Vertreterinnen und Vertreter des Europäischen Parlaments, der Oberrheinkonferenz und des Großraums Genf betonten die Stabilität der Beziehungen zwischen den Gebieten sowie die Rolle des Oberrheins als Referenzregion für grenzüberschreitende Kooperation.

Ein Nachmittag im Zeichen von Instrumenten und Projekten

Der Nachmittag war mehreren thematischen Workshops gewidmet, die den Teilnehmenden praxisnahe Informationen vermittelten. Im Fokus standen unter anderem die vom SACT angebotenen Dienstleistungen, die einzelnen Schritte zur Entwicklung grenzüberschreitender Projekte sowie die Möglichkeiten europäischer Förderungen.

Zwei gemeinsam mit dem Großraum Genf organisierte Podiumsdiskussionen boten zudem Raum für den Austausch mit kommunalen Mandatsträgern. Darüber hinaus hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, das Europäische Parlament zu besichtigen. Diese technischen Programmpunkte lieferten konkrete Antworten auf die von den Projektträgern geäußerten Bedürfnisse.

Das SACT setzt seine Entwicklung fort

Drei Jahre nach seiner Veröffentlichung bestätigt das SACT seine Rolle als strukturierendes Instrument der Zusammenarbeit im Rheintal. Im Jahr 2026 wird seine Umsetzung mit einer neuen Ausgabe des Dokuments, regelmäßigen Treffen sowie der Einführung eines neuen digitalen Instruments zur Begleitung grenzüberschreitender Projekte weitergeführt.

Text und Foto © CeA

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