Das Übereinkommen zur Gründung des Interregionalen Parlamentarierrats (IPR) wurde am 17. Februar 1986 in Metz feierlich unterzeichnet.
Dieses für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion (Grand Est, Rheinland-Pfalz, Saarland, Luxemburg und Wallonien) wegweisende Ereignis feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum und steht damit für vier Jahrzehnte parlamentarischen Engagements im Dienste der europäischen Integration.
Der IPR vereint die Parlamente der Partner der Großregion. Er stellt die demokratische und repräsentative Ebene dieses Kooperationsraums dar und ermöglicht es den gewählten Vertretern, gemeinsam über gemeinsame grenzüberschreitende Herausforderungen zu beraten.
Seit 2023 haben der IPR und der Oberrheinrat – das parlamentarische Gremium des Oberrheingebiets, zu dem Baden-Württemberg und die Region Grand Est gehören – mit der Verabschiedung einer gemeinsamen Resolution und einer Empfehlung einen weiteren wichtigen Schritt unternommen und damit ihren Willen zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit bekräftigt. (Link zur Resolution: https://www.oberrheinrat.org/de/beschluesse/display/vertiefung-der-zusammenarbeit-mit-dem-interregionalen-parlamentarierrat.html)
Brigitte Torloting, Vizepräsidentin der Region Grand Est, hat im Übrigen in ihrer Videobotschaft zum 40-jährigen Jubiläum des IPR die Bedeutung dieser Annäherung hervorgehoben und dabei daran erinnert, dass die Annäherung dieser beiden grenzüberschreitenden parlamentarischen Gremien ein starkes Signal für die Demokratie in den Regionen Europas darstellt.
Link zum Video mit dem Beitrag von Brigitte Torloting: https://www.youtube.com/watch?v=6xqgCqDifT8&t=241s





